Zum Inhalt der Seite springen

Case Study: FCP x docu tools

Download Artikel
by Sandra Schick, tags: Case Study, Erfolgsgeschichten aus der Praxis

Der Großteil unserer Arbeit mit docu tools liegt in der kontinuierlichen Baustellendokumentation. Wir halten den Baufortschritt regelmäßig fest, dokumentieren Leistungen im Detail und schaffen damit eine belastbare Grundlage für den gesamten Projektverlauf.

Dipl.-Ing. Christian Kunitz

Leitung Örtliche Bauaufsicht

Digitale Baustellendokumentation im großen Maßstab:
Wie FCP mit docu tools Baufortschritte präzise dokumentiert

Executive Summary: Digitale Dokumentation für komplexe Infrastruktur- und Hochbauprojekte

FCP Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH zählt zu den großen Ziviltechnikbüros Europas. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien beschäftigt rund 400 Mitarbeitende und ist mit Standorten in mehreren europäischen Ländern vertreten. Projekte werden darüber hinaus weltweit umgesetzt, unter anderem in Europa sowie in Nord- und Südamerika. Ein zentraler Tätigkeitsbereich ist die örtliche Bauaufsicht bei komplexen Hochbau- und Infrastrukturprojekten. Der Schwerpunkt liegt zunehmend auf der Sanierung und Modernisierung von Bestandsgebäuden, ergänzt durch Neubauten sowie Infrastrukturvorhaben. Seit über einem Jahrzehnt setzt FCP auf docu tools für die digitale Baustellendokumentation. Bereits seit 2013 wird die Software in Projekten eingesetzt, womit das Unternehmen zu den langjährigen Anwendern zählt.

„docu tools war damals einer der ersten Anbieter, der diese Art der digitalen Baustellen-dokumentation ermöglicht hat. Seitdem arbeiten wir kontinuierlich damit und entwickeln unsere Prozesse entsprechend weiter“, sagt Bmstr. Dipl.-Ing. Christian Kunitz, Leitung Örtliche Bauaufsicht, FCP.

Systematische Baustellendokumentation statt punktueller Erfassung

Der Schwerpunkt der Nutzung liegt bei FCP klar auf der Leistungsfeststellung und der kontinuierlichen Dokumentation des Baufortschritts sowie Mängelaufnahme und -nachverfolgung. Rund 80 Prozent der Nutzung von docu tools entfällt auf diese Aufgaben. Dabei werden definierte Bereiche einer Baustelle regelmäßig dokumentiert, meist in wöchentlichen oder monatlichen Intervallen. Ziel ist es, Veränderungen und Fortschritte über längere Zeiträume nachvollziehbar abzubilden.

„Wir arbeiten mit standardisierten Pins für bestimmte Bereiche oder Bauteile. Diese werden regelmäßig aktualisiert, sodass wir eine saubere zeitliche Entwicklung dokumentieren können, ohne einen unübersichtlichen Pin-Urwald zu erzeugen“, beschreibt Christian Kunitz. Diese strukturierte Vorgehensweise ermöglicht es, Baufortschritte nachvollziehbar festzuhalten und auch nach Jahren noch exakt auf einzelne Bauzustände zurückzugreifen.

Wichtige Grundlage für Gewährleistung und spätere Projektphasen

Ein weiterer zentraler Nutzen liegt in der langfristigen Dokumentation von Bauteilen, die später nicht mehr sichtbar sind. Gerade bei komplexen Bauprojekten bleibt die örtliche Bauaufsicht oft über den eigentlichen Bauabschluss hinaus in das Projekt eingebunden, etwa im Rahmen von Übergaben oder während der Gewährleistungsphase.

„Wenn wir Jahre später noch einmal nachvollziehen müssen, wie ein Bauteil ursprünglich ausgeführt wurde, ist eine vollständige Fotodokumentation aus der Bauzeit extrem wertvoll“, betont Christian Kunitz. Damit schafft die Dokumentation mit docu tools nicht nur Transparenz während der gesamten Bauphase, sondern auch eine wichtige Grundlage für spätere Bewertungen und Entscheidungen.

360 Grad Aufnahmen schließen Dokumentationslücken

Ein wesentlicher Entwicklungsschritt war die Integration von 360 Grad Fotodokumentation.
FCP war früh an der praktischen Erprobung dieser Funktion beteiligt und brachte konkrete Anforderungen aus dem Baustellenalltag in die Weiterentwicklung ein.  Der Hintergrund ist einfach: In der klassischen Baustellendokumentation entsteht häufig das Problem, dass genau jene Perspektive fehlt, die später benötigt wird. „Bei Baustellen gilt oft der Satz: Das Bild, das man später braucht, hat man damals nicht gemacht“, so Christian Kunitz.


Die 360 Grad Dokumentation von docu tools löst dieses Problem. Ein Raum wird vollständig aufgenommen und kann später aus jeder Perspektive betrachtet werden. Ein Mitarbeitender dokumentiert dafür einmal pro Woche systematisch die Baustelle und nimmt immer wieder die gleichen Räume oder Bereiche auf. Dadurch entsteht eine nachvollziehbare zeitliche Entwicklung der Baustelle.

Neben der besseren Übersicht bringt diese Methode auch eine deutliche Zeitersparnis.

„Mit der 360 Grad Kamera sind wir deutlich schneller durch die Baustelle und haben gleichzeitig eine vollständigere Dokumentation“, erzählt Lukas Rauchlatner, der als Power User im FCP-Team arbeitet.

Ein Werkzeug für den gesamten Baustellenalltag

Ein wichtiger Faktor für die breite Nutzung innerhalb des Teams ist die einfache Bedienbarkeit von docu tools. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sehr schnell mit dem System arbeiten. „Selbst Praktikantinnen und Praktikanten bekommen bei uns ein Tablet in die Hand und können nach kurzer Zeit selbstständig Dokumentationen durchführen“, weiß Christian Kunitz. Die Nutzung reicht dabei von jungen Mitarbeitenden bis hin zu sehr erfahrenen Kolleginnen und Kollegen.

Im Projektalltag hat sich docu tools bei FCP als verlässliches Arbeitsinstrument etabliert. Die Software ist fest in die Abläufe integriert und unterstützt die Teams dort, wo sie im Alltag den größten Mehrwert bringt. 

Die langjährige Zusammenarbeit spricht für sich; „Wir arbeiten seit vielen Jahren mit docu tools und sind sehr zufrieden. Die Anwendung ist praxistauglich, verlässlich und genau auf unsere Anforderungen zugeschnitten. Dort, wo wir es beeinflussen können, setzen wir docu tools ein und empfehlen es auch aktiv weiter“, resümiert Christian Kunitz.

Über FCP Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH
FCP Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbHist ein international tätiges Ziviltechnikunternehmen mit Sitz in Wien. Rund 400 Mitarbeitende arbeiten an Projekten im Hochbau, Infrastruktur- und Verkehrsbereich. Das Unternehmen betreut Projekte in ganz Europa und darüber hinaus weltweit.

Zu den Auftraggebern zählen unter anderem öffentliche Institutionen, Infrastrukturbetreiber sowie private Bauherren.

Die meistgenutzten Funktionen von docu tools

Zahlen, Daten und Fakten zum Projekt:

Industrie:Planen, Bauen, Architektur, Ziviltechniker- und Ingenieurwesen
Projektlaufzeit:Seit 2013
Unternehmenssitz:Wien, Österreich
Einsatzortenational wie international
Anzahl Mitarbeitende:rund 400
Anzahl der Projekte:193
Anzahl der Pins 8836
Anzahl der Aufgaben35321
Anzahl der Pläne:8836
Anzahl der Berichte:7224
genutzte Funktionen:Baustellendokumentation und Leistungsfeststellung
360 Grad Fotodokumentation
Mängelmanagement für Gewährleistung & Nachschau des Projekts
Beispielprojekte:Althan Quartier
Mariahilferstraße 10
DC Flats
Akademie der bildenden Künste
Austria Campus
St. Josef Krankenhaus
Arrival Center Schönbrunn
Rudolfinerhaus
Allee der Kosmonauten Berlin
u.v.m.
Nutzung von docu tools seit:2013
Einsatzbereiche:örtliche Bauaufsicht bei komplexen Hochbau- und Infrastrukturprojekten,
Sanierungen
Geschätzte Zeitersparnis:rund 50 Prozent